Kinderforschung
Ziele der Arbeitsstelle Kinderforschung
Die Arbeitsstelle für Kinderforschung will das Lernen der Kinder in konkreten Lernumgebungen und Lernsituationen unabhängig vom Unterricht erforschen.
Die Schwerpunkte der Forschung sind der naturwissenschaftliche Sachunterricht und das Philosophieren von Kindern.
In kleinen Lerngruppen sollen Kinder in bestimmten Lernarrangements quasi als Laborversuch mit bestimmten Materialien (entwickelt in der Lernwerkstatt RÖSA) umgehen, aus einer Sammlung von Materialien auswählen oder zu bestimmten Denkanregungen sprechen.
Dieses Arrangement soll verglichen werden mit variierten Arrangements, also ein klassisches Versuchsgruppen- und Kontrollgruppenforschungskonzept.
Die Arrangements sollen auch international vergleichend auf ihre Lernwirksamkeit überprüft werden. Dazu sind Kooperationsverträge des Instituts für Pädagogik mit chilenischen Universitäten vorgesehen. Zwei Kooperationsverträge sind bereits unterzeichnet.
Eine Forschungsvereinbarung liegt bereits mit der Universidad de Playa Ancha vor. Hier sollen mit chilenischen Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Lernarrangements der virtuellen Lernwerkstatt Lesa21 erprobt werden.
Verantwortlich: Prof. Dra. Mildred Fuentes Miranda
Die hochschuldidaktische Seite dieses Ansatzes liegt darin, dass Studierende die Kinder bei ihrem forschenden Umgang mit dem Material der Lernwerkstatt beobachten und kleine eigene Forschungsvorhaben im Rahmen von BA-Arbeiten entwickeln, durchführen und auswerten.